2 Jahre rote Ratsarbeit - Sozialdemokraten in Klausur

Ortsverein

Foto: SPD Bestwig

Zur Halbzeit der Legislaturperiode zog die SPD Fraktion Bilanz. In einer zweitägigen Klausurtagung beschäftigte die Fraktion sich mit der Arbeit 2010 und 2011 und stellte die Weichen für die restliche Zeit.

Nicht alles, was wir uns vorgenommen haben, haben wir erreicht, aber in vielen Punkten haben wir mitgestaltet und das ein oder andere trägt schon die sozial- demokratische Handschrift“ fasste der Vorsitzende der Fraktion Thomas Liedtke die 1. Halbzeit zusammen. An der Klausurtagung nahmen fast die komplette Ratsriege, viele sachkundige Bürger und Vorstandsmitglieder des SPD Ortsvereins teil.

Bei der Bestandsaufnahme wurde eines deutlich: Für die vielen neuen Genossinnen und Genossen in der Ratsfraktion war es kein leichter Start. Viele neuen Eindrücke, der Umgang in den Ausschüssen und in den Ratssitzungen mit eingespielten Abläufen und auch der Umgang mit den Kollegen der anderen Fraktion waren nicht immer einfach. Aber die Ratsfrauen und Ratsherren sind inzwischen angekommen und arbeiten erfolgreich mit in der Fraktion. Die alten Hasen konnten dieses bestätigen. „Wir haben nach der Wahl immer Fraktionssitzungen gehabt, die sehr gut besucht waren. das war früher auch schon mal anders“, zog Fraktionsgeschäftsführer Paul Theo Sommer Bilanz.

Zeiten, als aus den Reihen des politischen Gegners festgestellt wurde „SPD findet in Bestwig nicht statt!“, gehören der Vergangenheit an. Denn alle Ratsmitglieder betonten, dass der Kontakt zur Bevölkerung für sie persönlich nach der Wahl größer geworden ist und die Bürger mit vielen Anliegen auf sie zukommen.

Für die Zukunft hat sich die Fraktion einiges vorgenommen. Ein Hauptthema wird die Auswirkung der demografischen Entwicklung auf die Infrastruktur der Gemeinde Bestwig sein. „Wir reden da nicht nur drüber, wir werden uns mit dem Thema intensiv beschäftigen.“ kündigte Thomas Liedtke an. Eine Arbeitsgruppe um die Ratsmitglieder Birgit Bagaric und Manuel Fritsch und hat hier schon erste Gedanken entwickelt. Das Thema Finanzen nahm einen wesentlichen Raum ein. Die beiden Finanzexperten Thomas Liedtke und Helmut Bolz befassten sich mit den Langzeitstudien eines renommierten Institutes und konnten für Bestwig wenig positive Entwicklung erkennen. Hier heißt es zukünftig eine Kommune mit sinkenden Pro Kopf Einnahmen auf eine stabile Finanzplattform zu stellen. Fragen nach neuen Einnahmequellen müssen ebenso gestellt werden, wie die nach Senkung großer Ausgabenbereiche. „Hier muss eine Kommune komplett auf den Prüfstand, so wie wir das unter einem Bürgermeister Hans-Georg Meyer bereits einmal gemacht haben“ fordert der Ortsvereinsvorsitzende Helmut Bolz.

Kommunale Angebote im Kindertagesstättenbereich, seniorengerechte Infrastruktur, Monokulturen und Landschaftspflege waren weitere Bereiche über die ausgiebig diskutiert wurden. Die Klausurtagung legte die Grundlagen, die weitere Arbeit der Ratsfraktion wird von diesen Vorstellungen geprägt.

Es war eine gute Veranstaltung, mir hat das sehr viel gebracht!“ fasste ein Ratsneuling die beiden Tage zusammen. Die Teilnehmer bedankten sich auch bei Michael Stechele, der sachkundig an diesen beiden Tagen die Moderation übernommen hat.

 
 

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