Erfahrener Gewerkschaftler neu im Rat – Bernd Lingemann

Allgemein

Bernd Lingemann ist zwar unser „jüngstes“ Ratsmitglied, aber als Gewerkschaftssekretär ist er auf der politischen Bühne in Nordrhein-Westfalen ein alter Hase. Als Nachfolger unserer Ratsmitgliedes Jörg M. Scherwing fügte er sich nicht nur nahtlos in die Fraktion ein, nein, für die SPD Fraktion ist er eine echte Bereicherung, weil er mit seiner Erfahrung, seinen zahlreichen Kontakten und seinem politischen Wissen sofort Impulse für die Sozialdemokraten geben konnte.

SPD Online: Bernd, viele Jahre hast Du Dich beruflich mit politischen Themen befasst. Wie kommt es, dass Du erst jetzt den Weg in den Rat gefunden hast?

Durch meine hauptamtliche Arbeit in der Eisenbahnergewerkschaft GdED, TRANSNET und jetzt EVG zunächst in Paderborn und dann in Dortmund sowie damit verbundener auswärtiger Tätigkeit in Tarifkommissionen und anderen Gremien hatte ich einfach nicht die notwendige Zeit für die Ratstätigkeit.

SPD Online: Es ist ja nicht Dein erster Kontakt mit der Kommunalpolitik. Du hast Bestwig ja schon einmal im Kreistag vertreten.

Ja, ich war 2 Wahlperioden sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss des Kreistages und gleichzeitig Ersatzkandidat für das damalige von mir sehr geschätzte Kreistagsmitglied Willi Dünschede. Aber auch im damaligen Strukturförderungsausschuss der Gemeinde Bestwig war ich als SKB 2 Perioden tätig.

SPD Online: Politikern wird ja immer die 100 Tage Frage gestellt. Bei Dir ist diese Frist ja schon ein wenig länger abgelaufen. Aber auch dir möchten wir die Frage stellen. Wenn Du die ersten Ratsmonate so betrachtest, was ist Dir besonders aufgefallen?

Man geht mit viel Enthusiasmus an die Arbeit und stellt doch fest, dass es nicht ganz einfach ist als Minderheitsfraktion immer das durchzusetzen, was man sich vorgenommen hat.

SPD Online: Als Eisenbahner kommst Du an einer Frage nicht vorbei: Der Bahnhof wurde neu gestaltet. Die Fassade ist durchaus gelungen, das Gebäude ist wieder belegt. Was macht Dein Projekt „Überquerungshilfe“?

In den letzten Wochen hat auf meine Initiative hin nochmals ein Gespräch der Gemeinde mit den Verantwortlichen der Bahn stattgefunden. Wir haben vor Ort auf die Gefahr bei der Überquerung der Gleise hingewiesen. Viele Reisende halten sich nicht an die vorgeschriebenen Wege. Wir brauchen deshalb, aber auch aus Gründen der Serviceverbesserung schnellstmöglich die zugesagte Überführung.

Zusätzlich haben wir Hinweisschilder vor dem Empfangsgebäude, eine Lautsprecheranlage und einen Zuganzeiger auf dem neuen Bahnsteig gefordert, damit eine ordentliche Information der Reisenden sichergestellt werden kann. Das soll im April erfolgen.

SPD Online: Bernd, der RP Gerd Bollermann ist Dir ja kein Unbekannter. Was würdest Du ihm im Bezug auf den Ferienpark Andreasberg gern mit auf den Weg geben.

Ich würde dem RP sagen, dass das Vorhaben unbedingt Berücksichtigung im Regionalplan finden muss. Für die Gemeinde Bestwig ist der Ferienpark Andreasberg nicht nur aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht von immenser Bedeutung, sondern wird auch eine Menge neuer Arbeitsplätze schaffen.

Kurzum: Die SPD-Fraktion in Bestwig steht vorbehaltlos für die Umsetzung.

SPD Online: Dir als Gewerkschaftler liegen Arbeitsplätze besonders am Herzen. Was muss in Bestwig passieren, damit auch langfristig genügend zukunftsorientierte Arbeitsplätze zur Verfügung stehen?

Zukunftsorientierte Arbeitsplätze gibt es nur, wenn die Infrastruktur stimmt und sich sowohl Arbeitgeber, wie Arbeitnehmer in der Gemeinde wohlfühlen. Dazu braucht es Lösungsansätze, wie die Bekämpfung der Einkommensarmut und gezielte Wirtschaftsförderung für kleine und mittelständische Unternehmen.

 
 

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