Riesen-Interesse an WR-Diskussion

Kommunalpolitik

Auf riesiges Interesse stieß am Dienstagabend die Podiums- und Bürgerdiskussion "Wer wird Bürgermeister?" Die WR hatte die beiden Kandidaten Ralf Péus (CDU) und Michael Stechele (SPD) eingeladen, sich den Fragen nach ihren politischen Zielen und der Zukunft der Gemeinde Bestwig zu stellen - und mehr als 150 Leute waren dabei.

Proppevoll war der Saal des Gasthofs Hengsbach in Bestwig, als die beiden Bewerber um "das höchste Amt in der Gemeinde Bestwig" ihre Ziele und Konzepte vorstellten. Neben vielen anderen Bereichen war dabei natürlich auch die aktuelle Frage der Wasser-Fusion Thema. Beide Kandidaten räumten ein, dass die Kommunikation mit den Bürgern in dieser Frage hätte intensiver sein können - Ralf Péus: "Der Bürger hätte besser informiert werden müssen."

Gleichzeitig betonte der CDU-Bewerber aber auch, dass das von der SPD unterstützte Bürgerbegehren reichlich spät gekommen sei: Seit mehr als vier Jahren sei das Thema Fusion bereits auf dem Tisch. Außerdem habe die CDU den Bürgern stets das Angebot gemacht, über das Vorhaben und die Folgen für die Bürger zu informieren.

Stechele kritisierte, dass trotz der Ankündigung eines Bürgerbegehrens in der Ratssitzung im Juni die Fusions-Verträge kurzfristig unterzeichnet worden seien: "Das ist kein sauberer Politikstil."

Péus: Funktionierendes Jugendforum

Wenig Unterstützung fand er damit bei Ralf Péus: Er verwies darauf, dass es mittlerweile ein funktionierendes Jugendforum gebe - und zwar nicht nur im Internet, sondern auch mit Sitzungen. Péus: "Was machen wir dann damit?"

Quelle: Westfälische Rundschau, Lokalausgabe Meschede (fr), 09.11.2005

 
 

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