Kandidat mit "idealer Kombination"

Kommunalpolitik

Mit seinen persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen sei Michael Stechele "genau das, was wir hier in Bestwig gebrauchen können", erklärte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Helmut Bolz. Offensichtlich sieht nicht nur er allein das so.

Einstimmig bestimmte am Wochenende die SPD-Gemeindewahlkonferenz den 46-jährigen Sunderner als Bürgermeisterkandidaten für den Urnengang am 4. Dezember: Stechele erhielt 32 von 32 möglichen Stimmen. "Das gibt mir nochmal Mut und Kraft", freute sich Stechele über das Ergebnis: "Wir starten jetzt mit dem Wahlkampf."

Helmut Bolz hob vor den Mitgliedern die "ideale Kombination" hervor, die Stechele mit seinem Fachwissen mitbringe: "Ein Diplom-Volkswirt, der gleichzeitig Betriebswirt und Personaler ist." Auch Stechele nannte seine beruflichen Kenntnisse "ganz wichtige Erfahrungen, die ich gemacht habe". Besonders seine Begleitung der Umstrukturierung von der alten Behörde zur Agentur für Arbeit könne für Bestwig von Nutzen sein.

Michael Stechele: "Ich weiß, wie hier die Menschen ticken"

Gleichzeitig betonte er, dass er kein "Zahlenmensch" sei. Obwohl kein Bestwiger, stamme er aus der näheren Umgebung: "Ich gehe davon aus, dass ich weiß, wie hier in Bestwig die Menschen ticken." Das Manko, ein "Auswärtiger" zu sein, will er schnell aufarbeiten: "Das ist der Punkt, wo meine Lernfähigkeit gefordert ist."

Michael Stechele nannte als Grundzüge seines Programms noch einmal die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik. Vorhandene Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen sei "eine der ganz großen Mega-Aufgaben". Bei der Familienpolitik stehe die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Zentrum. Falls der Bedarf bestehe, könne auch ein Betreuungsangebot für Kleinkinder her. Stechele regte nach Mescheder Vorbild ein "Bündnis für Familie" an, um die Kräfte zu bündeln.

Außerdem sprach sich der SPD-Bürgermeisterkandidat für ein neues Jugendparlament aus: "Das muss deutlich mehr sein als ein Forum auf einer Internet-Seite." Allerdings müsste es dann eine Einrichtung sein, "in der sich Jugendliche wiederfinden" - etwa durch verbindliche Beschlüsse für die Lokalpolitik.

Bei den Finanzen "möchte ich für mich selbst die höchste Messlatte anlegen", sagte der 46-Jährige. Der Haushalt müsse dahin, wo er bereits vor 1999 gewesen sei: "Ausgeglichen mit einem leichten Plus." Vor diesem Hintergrund müsse die Verwaltung zu einem "modernen Dienstleister mit Management-Aspekten" umgebaut werden - allerdings nicht auf dem Rücken der Mitarbeiter. Stechele kündigte "Kundenbefragungen" an, um die Meinung der Bürger zu ermitteln.

Das Bürgermeisteramt sei eine "Herausforderung" vor dem Hintergrund der CDU-Mehrheit im Rat, räumte der Sunderner ein. Allerdings sei er in der Lage, "unterschiedliche Interessen auszugleichen." Ein Bürgermeister sei Moderator, "und aus diesen Diskussionen müssen wir das Beste für Bestwig machen."

"Die Wahl ist zu gewinnen"

Stechele appellierte an die SPD-Mitglieder, ihn gerade wegen des kurzen Wahlkampfs zu unterstützen: "Das werde ich ohne euch nicht schaffen." Das einstimmige Votum sei jedoch ein Signal: "Dann bin ich überzeugt, dass die Wahl am 4. Dezember zu gewinnen ist."

Quelle: Westfälische Rundschau, Lokalausgabe Meschede (fr), 09.10.2005

 
 

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