Heringhauser Ortsvorsteher möchte die Idee des Bähnchens neu beleben

Kommunalpolitik

Das Bähnchen… Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit, als die Schiene noch ein attraktiver Transportweg war und auch unsere Gemeinde neben der oberen Ruhrtalbahn über ein weitere Strecke verfügte. Wenn zwischen Bestwig und Ramsbeck auch „nur“ eine Schmalspurbahn verkehrte, so prägte das Bähnchen für ein halbes Jahrhundert den Gütertransport im Valmetal.

Der Verlauf der Bahnstrecke ist für alle noch sichtbar. Allerdings wissen nur noch die Einheimischen, was über diese Trasse, entlang am Bestwiger Sportplatz und den Ufern des Heringhauser Stausees bis hin zum heutigen Bergbaumuseum fuhr. Die Bergbaugesellschaft transportierte mit ihrer Schmalspurbahn Blei- und Zinkerze aus Ramsbeck zum Güterbahnhof Bestwig. Von 1897 bis 1952 schnaufte das Bähnchen also durchs Valmetal. Die Erinnerungen an dieses kurze Intermezzo verblassen langsam aber sicher.

Immer wieder kam der Gedanke auf: „Da müssen wir doch mal was machen!“ Nun hat der Ortsvorsteher Werner Kenter diese Idee, die bereits bei Politikern beider Fraktionen Freunde gefunden hatte, aufgegriffen. In Zeiten, in denen der Radtourismus boomt, wird aus der Bähnchenstrecke viel zu wenig gemacht. Zwar ist es für Wanderer und Radfahrer durchaus möglich, über die alte Bahntrasse von Bestwig nach Ramsbeck zu fahren, aber zum einen sind Teilabschnitte dieses Weges höchst unattraktiv, zum anderen wird die Strecke viel zu wenig vermarktet. „Ein Radweg von Bestwig nach Westernbödefeld als Querspange zum Sauerlandradweg könnte auch unserer Gemeinde zusätzliche Radtouristen bringen“, ist Werner Kenter überzeugt. Hier stimmen ihm die Bestwiger Sozialdemokraten zu.

Die SPD-Fraktion wird den Ausbau des Radweges voll unterstützen. „An dem Radweg liegen bis Anfang Ramsbeck bereits drei Gastronomiebetriebe – die werden von einer Vermarktung profitieren,“ ist der Fraktionsvorsitzende Thomas Liedtke überzeugt. Mit etwas Phantasie kann hier für die Gemeinde Bestwig eine interessante Attraktion entstehen. Dieses Projekt sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden. Hier gilt es rechtzeitig zu planen und Fördergelder zu akquirieren. Wie so etwas geht, macht uns die Gemeinde Eslohe schon seit Jahren vor. Das Radwegenetz in dieser Gemeinde kann sich sehen lassen.

Der Bähnchenradweg als Ergänzung zum Ruhradweg, angereichert mit attraktiven (Rand)-Angeboten, muss zum Projekt aller unserer Politiker werden. Egal, wer letztendlich den Antrag in den Rat gebracht hat, Bestwig verfügt sicherlich nicht über so viele attraktive Freizeitangebote, als das wir diese Chance ungeprüft verwerfen können.

 
 

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