Hans-Georg Meyer gibt den Fraktionsvorsitz ab

Kommunalpolitik

Noch im Sommer will Hans-Georg Meyer bei der turnusmäßigen Neuwahl des SPD-Fraktionsvorstandes nicht mehr als Vorsitzender kandidieren, ab 2009 will er ganz aus dem Gemeinderat ausscheiden.

Das bestätigte Meyer gestern im Gespräch mit der WR. Für den Entschluss gebe es viele Gründe - nicht zuletzt gesundheitliche. Im übrigen sei es nach 30 Jahren in der Kommunalpolitik an der Zeit, Schlüsselfunktionen weiterzugeben: "Da muss man das Recht haben, etwas kürzer zu treten."

In verschiedensten Ämtern hat Hans-Georg Meyer die Entwicklung der Gemeinde Bestwig mit geprägt. Von 1978 bis 2000 leitete er als Vorsitzender den SPD-Ortsverein, von 1989 bis 1999 war Hans-Georg Meyer Bürgermeister der Gemeinde Bestwig. Unter seiner Führung errang die SPD bei der Kommunalwahl 1994 die absolute Mehrheit - "das hatte es im Hochsauerland vorher noch nie gegeben", freut sich Meyer im Rückblick. Von 1989 bis 1994 habe die SPD in Bestwig beide Kreistagsmitglieder gestellt: "Das sind Sachen, die mich mit Stolz erfüllen."

Die Bestwiger Ortskernsanierung in den 80er Jahren, aber auch die Umsetzung der Baugebiete Hinterfeld in Velmede und Westfeld in Bestwig nennt Hans-Georg Meyer als einige Kernpunkte seiner kommunalpolitischen Tätigkeit. "Es war damals eine katastrophale Lage auf dem Wohnungsmarkt", erinnert sich der SPD-Fraktionschef.

Engagement für Baugebiete

Zusätzlich habe man gemeinsam mit der damaligen "Jungen Bestwiger Liste" eine Wohnungsbauförderung beschlossen. Es sei unverständlich, so Meyer, dass die Partner von einst nun für eine Beschränkung der vergleichbaren Familienförderung seien.

Besonders die Realisierung des Westfeldes in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des HSK sei "der Renner gewesen", so Meyer: "Es wurde von der Erfolgsstory Bestwig gesprochen." Die Bauwilligen hätten in der Gemeindeverwaltung Schlange gestanden: "Das Licht ging nicht mehr aus im Rathaus."

Dass er über 2009 den Kurs der SPD-Fraktion mitbestimmen will, schloss Meyer gestern aus: "Die Fraktion muss die Chance haben, ihr Gesicht und ihren Weg zu finden." Man sei sowohl inhaltlich wie personell dafür bestens aufgestellt, so Meyer.

Quelle: Westfälische Rundschau, Lokalausgabe Meschede (fr), 08.05.2007

 
 

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