Angemessener und bezahlbarer Wohnraum für Senioren

Veröffentlicht am 08.09.2020 in Allgemein

Die Herausforderungen in der kommenden Legislaturperiode beziehen sich auch darauf, wie Politik Rahmenbedingungen schaffen kann, um alleinlebende Alte und Kranke zu stützen. Das gehört mit zu den großen Herausforderungen der demografischen Entwicklung.

Hierbei geht es zum einen um die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens (hauswirtschaftliche Hilfe, Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung). Da wird sicher das Angebot des DRK zukünftig eine Hilfe sein. Zum anderen wird das Thema barrierefreier „bezahlbarer Wohnraum“ immer bedeutender. Für die Senioren in unserer Gemeinde ist das zunehmend ein existenzielles Problem. Inzwischen kennt fast jeder von uns in der Nachbarschaft Mitbürgerinnen und Mitbürger, die an dieser Stelle große Nöte haben.


Angemessener und bezahlbarer Wohnraum für Senioren ist längst nicht mehr eine Frage für die im Wesentlichen die Pflegeversicherung zuständig ist. Dieses Thema ist mit Wucht im alltäglichen Leben angekommen, es handelt sich um eine gesellschaftliche Aufgabe. Die SPD leitet der Satz: „Einen alten Baum verpflanzt man nicht.“ Unsere Nachbarkommunen machen es uns vor: Altersgerechte Wohnungen, Mehrgenerationenhäuser. In diesem Bereich sind die klassischen Bauträger, wie die Siedlungs- und Baugenossenschaft und einige weitere unterwegs. Eine Kommune ist in der Pflicht, sich auch hier zu kümmern und infrastrukturell Sorge zu tragen, dass Senioren ihre angestammte Heimat nicht verlassen müssen. Dafür wird sich die SPD einsetzen.


Ist Ihnen bekannt, dass in der Zeit von 2002 bis 2018 die Einwohnerzahl in Bestwig um rund 1500 Bürger gesunken ist? Wir haben also 12% unserer Einwohner verloren.


Auffällig war ein relativ hoher Wegzug in den letzten Jahren von Bürgerinnen und Bürgern nach Meschede und Olsberg, in Städte also, die in Sachen angemessener und bezahlbarer Wohnraum für Seniorinnen und Senioren sehr aktiv sind und infrastrukturell einiges zu bieten haben.

Aber das darf die Gemeinde Bestwig nach unserer Meinung nicht davon abhalten, sich dem kommunalen Wettbewerb bei diesem Thema zu stellen und sich zu kümmern, dass Senioren ihre angestammte Heimat nicht verlassen müssen, weil es in Bestwig nicht mehr passt. Die Gemeinde kann zwar nicht selbst bauen, aber sie kann Investoren suchen, sie kann deren Rahmenbedingungen gestalten und sie kann bei der Umsetzung des Bauvorhabens helfen.

Hierauf werden wir als Sozialdemokraten einen Schwerpunkt unserer Aufgaben in der kommenden Wahlperiode legen.

 

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